
Die Kryptowährungsbranche wurde durch Googles jüngste Forschungsarbeit aufgeschreckt, die zeigt, dass ein Quantendurchbruch, der die Kryptographie von Bitcoin bedroht, kurz bevorstehen könnte.
Laut dem Zentimilliardär Elon Musk gibt es jedoch einen Lichtblick: Lange verlorene Bitcoin-Passwörter könnten endlich wiedergefunden werden.
Wie U.Today berichtete, fragte Musk zuvor Grok, einen von xAI entwickelten Chatbot, ob Bitcoin in Zukunft durch Quantencomputing gehackt werden könnte. Dies geschah, nachdem der Tech-Gigant IBM seinen Plan bekannt gegeben hatte, das extrem leistungsstarke System „Blue Jay“ herauszubringen, das über mehr als 2.000 Qubit-Einheiten verfügen würde. Der Chatbot antwortete, dass die Wahrscheinlichkeit, dass dies bis 2030 eintritt, weniger als 1 % betrage, unter Berufung auf den Konsens verschiedener Experten.
Die Zeitlinie könnte jedoch angesichts einer jüngsten Entwicklung zu optimistisch sein.
In der Zwischenzeit behauptet Binance-Gründer Changpeng Zhao, dass es keinen Grund zur Panik wegen der Möglichkeit eines KI-Durchbruchs gebe.
Er hat eingeräumt, dass es aufgrund der dezentralen Natur der Kryptowährungsbranche eine Herausforderung sein wird, quantensichere Upgrades zu implementieren. Einige Projekte, so CZ, würden möglicherweise überhaupt keine Upgrades erhalten, was eine positive Entwicklung sein könnte.
Gleichzeitig hat der Binance-Gründer auch das Thema der Satoshi-Coins angesprochen, das bei allen Quanten-bezogenen Diskussionen im Mittelpunkt steht. Zhao hat die Meinung geäußert, dass es vernünftiger wäre, Satoshis Coins zu verbrennen, anstatt einem Hacker die Kontrolle über deren riesige Bestände zu überlassen. „Es ist auch schwierig, alle seine Adressen zu identifizieren und sie nicht mit denen einiger alter Hodler zu verwechseln. Das ist jedoch ein anderes Thema für später“, sagte CZ.
In der Zwischenzeit hat auch Ledger CEO Pascal Gauthier die Schwere von Googles bahnbrechender Arbeit heruntergespielt und argumentiert, dass „niemand die Quantenhardware hat, um Ihre Schlüssel anzutasten. Nicht einmal annähernd.“ Der führende Hardware-Wallet-Hersteller behauptet, bereits Post-Quanten-Signaturen zu stresstesten.